Es begann wie jede andere nächtliche Waffenruhe zwischen Körper und Uhr. Das Haus hielt den Atem an; der Ventilator summte in der Stille wie ein leiser Motor. Ich war in der 39. Woche und vier Tage schwanger, voller Kurven und Schmerzen, wie ein Schiff, das in den Hafen einläuft und überzeugt ist, dass kein Hafen groß genug ist. An Schlaf war seit Wochen nicht zu denken. Und auch in dieser Nacht blieb es ein Traum.
„Jacob“, flüsterte ich. Er rollte sich zu mir, die Haare zerzaust, wie es der Tag später verzeihen würde. Die nächste…